Sicherheitshinweis: Warnung vor Betrugsversuchen im Namen der MEAG

Wir haben Hinweise zu Fällen erhalten, in denen die MEAG oder ihre Mitarbeiter in sozialen Medien für Betrugsversuche missbraucht worden sind bzw. werden. Dies kann über gefälschte Webseiten, Facebook-Seiten, WhatsApp-Gruppen sowie Apps geschehen. Bitte beachten Sie, dass die MEAG keine WhatsApp-Chats betreibt und auch sonst keine sozialen Medien nutzt, in denen Anlagetipps o.ä. angeboten werden.

Sollten Sie Anrufe, Nachrichten oder E-Mails erhalten, in denen Sie im Namen der MEAG aufgefordert werden, persönliche Daten preiszugeben, Anlagetipps zu befolgen oder Zahlungen zu leisten, gehen Sie bitte nicht darauf ein. Melden Sie bitte zweifelhafte Aktivitäten an info@meag.com.

Schon gewusst?

Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das Orderbuch, in dem für jedes Wertpapier Kauf und Verkaufsangebote (Orders) gegenübergestellt werden. Auf der linken Seite („Bid“) sind Kaufangebote von Marktteilnehmern aufgelistet, Order mit dem höchsten Limit an erster Stelle. Auf der rechten Seite („Ask“) stehen Verkaufsangebote, das kleinste Limit ganz oben. Das Limit entspricht jeweils dem Kurs, bis zu dem ein Marktteilnehmer zu einem Kauf oder Verkauf seiner Wertpapiere bereit ist.

Es kommt der Preis zustande, zu dem die meisten Aktien den Besitzer wechseln können. Stimmen Kaufanfrage und Verkaufsangebot exakt überein („Match“), wird die Order ausgeführt und das Orderbuch aktualisiert. Der aktuelle Aktienkurs gibt den Kurs des jeweils letzten „Match“ an. Der gesamte Prozess passiert automatisiert auf elektronischen Handelsplätzen.

Auch Strom wird wie eine Ware gehandelt, für Deutschland an der Strombörse in Leipzig. Jeder Energieerzeuger bietet seinen Strom zu einem kostendeckenden Preis an. Nötige Mehrkosten, um im Bedarfsfall zusätzliche Megawattstunden zu erzeugen, heißen Grenzkosten. Kraftwerke werden so lange zugeschaltet, bis die Nachfrage gedeckt ist – angefangen bei Anbietern mit den geringsten Grenzkosten. Das letzte Gebot, das noch einen Zuschlag erhält – also das teuerste –, bestimmt den Preis an der Strombörse. Dieses Vorgehen wird als Merit-Order-Prinzip bezeichnet.